Augenlicht für Ruanda: DGFG unterstützt Cornea Help e. V. im Kampf gegen
hornhautbedingte Blindheit

Klaus Renken (Mitte, Foto r.), Vorsitzender von Cornea Help e.V., reiste am 13. November 2021 zum ersten Mal seit Ausbruch der Corona-Pandemie wieder mit wertvollem Gepäck nach Ruanda: Drei Hornhauttransplantate aus dem Netzwerk der DGFG, gespendet von Verstorbenen im Rahmen der altruistischen Gewebespende, sollen drei Patienten das Augenlicht retten und dadurch wieder eine Zukunftsperspektive schenken. Die Transplantationen führte Augenarzt Dr. John Nkurikiye vom Dr. Argawals Eye Hospital aus Kigali durch (Foto unten l.).

„Länder wie Ruanda sind auf unsere Hilfe angewiesen. Dort fehlt es an Spendeprogrammen und Gewebebanken“, erklärt Renken. Cornea Help und DGFG wollen an dieser Situation etwas ändern – mit vereinten Kräften. Nur, wenn es den Ländern Afrikas selbst gelingt, eigenständig Gewebespenden durchzuführen, kann auch langfristig eine bessere und sichere Patientenversorgung mit Hornhauttransplantaten gewährleistet werden. „Genau das ist das Ziel unserer Initiative: Hilfe zur Selbsthilfe“, hält Martin Börgel, Geschäftsführer der DGFG fest. Geplant für 2022 ist ein gemeinsamer Besuch in Afrika, bei dem wichtige Ansprechpartner aus Politik und Medizin zusammenkommen, um die Grundsteine für die Etablierung eines nachhaltigen Spendeprogrammes, unterstützt von den örtlichen Behörden, zu legen.

Jede Spende zählt!

Cornea-Help ist ein eingetragener Verein (e. V.) in Wiesmoor, Nord-Deutschland. Die Tätigkeiten fußen auf ehrenamtlichem Engagement – daher ist der Verein auf Spenden angewiesen. Operationen, Medikamente und nicht zuletzt Kost und Logis für Patientinnen und Patienten können so finanziert werden. Auch kleinere Beträge können viel bewirken!

Gewebespende grenzenlos

Augenlicht für Ruanda

DGFG