Foto-Wanderausstellung zur Augenhornhautspende und -transplantation

Augenhornhauttransplantationen werden in Deutschland rund 7.000 Mal im Jahr durchgeführt – mit einer Erfolgsquote von über 90 Prozent. Trotzdem ist das Bewusstsein über die Herkunft von Gewebetransplantaten aus der postmortalen Spende erschreckend gering. Im Rahmen ihrer Aufklärungsarbeit organisiert die Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) die Ausstellung einer Fotoreportage von Alexandra Bidian. In 25 Motiven dokumentiert Bidian den Prozess von der Augenhornhautspende über die Prozessierung bis zur Transplantation. „Mit dieser Ausstellung wollen wir den Menschen die Gewebespende näherbringen. Vielen Patienten kann jedes Jahr nur aus dem Grund geholfen werden, dass jemand ‚Ja‘ gesagt hat“, so Julia-Maria Blesin, Öffentlichkeitsarbeit der DGFG.

Der Weg zurück zum klaren Sehen

Gezeigt wird, wo das Spendergewebe herkommt, welche Stationen es in der Gewebebank durchläuft, wie es aufbereitet und gelagert wird und welche Schritte außerdem notwendig sind bis die Transplantation abgeschlossen ist. Fotografiert wurde unter anderem in der Augenklinik und im Institut für Pathologie an der Medizinischen Hochschule Hannover, sowie in der Gewebebank und der Vermittlungsstelle am DGFG Hauptsitz in Hannover.

Wanderausstellung: Wieder-Sehen

Um in den kommenden Jahren ein möglichst großes Publikum zu erreichen, wird die Bildsammlung in verschiedenen Kliniken ausgestellt. Kliniken und Praxen, die an der Ausstellung der Reportage interessiert sind, können sich an presse@gewebenetzwerk.de wenden.

Finanziert wird dieses bildstarke Projekt über das Fundraising Programm der DGFG. So sammelten Mitarbeiter*innen für ihren sportlichen Einsatz beim Hannover Marathon Spenden für die Aufklärungsarbeit zur Gewebespende.